.... auf unserer neuen Internetseite der Fußballabteilung der Peiner SG.
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PAZ Artikel vom 14.01.12
unsere Fans auf dem Golle
PN-Sportplatztest Teil 8: Zwei Aufstiege in zwei Jahren, spielerisch klappt’s nun muss der PSG-Platz aufsteigen
Von Lennart Kutzner
Es geht aufwärts bei der Peiner SG 1904 – besser bekannt als PSG Peine. Der Aufstieg in die Leistungsklasse ist geglückt, Tabellenplatz vier zur Winterpause ist den Peinern sicher. Nur der Sportplatz hinkt dem Erfolg hinterher.
Heimstätte der PSG ist der Goltzplatz an der Sundernstraße. Wie die Spielstätte eines künftigen Kreisligisten sieht es dort nicht aus. Die Linien sind schief und ihre Maße mehr mit dem Daumen als mit einem Maßband gemessen. Dadurch wirkt der Platz unprofessionell. Doch Fußballobmann Jonas Brüge rudert zurück: "Ziel für diese Saison war, oben mitzuspielen. So wie wir jetzt dastehen, haben wir uns auch eingeschätzt. Das Potenzial ist da, wir sind aber noch jung und müssen vorsichtig sein. Im kommenden Jahr kommt dann das Projekt Kreisliga."
Raum zur Entwicklung bietet das Gelände des Goltzplatzes allemal. Es liegt neben einem erstklassigen Wohngebiet, ist geräumig und hat Tradition. Ein Stein am Zugang zur Laufbahn erinnert an das Baujahr 1916. Parkplätze sind ausreichend vorhanden und man ist als Fan ganz nah an der Mannschaft.
Manchmal allerdings zu nah. Nicht einmal ein Geländer, wie es auf den meisten Sportplätzen als Spielfeldumrandung zum Einsatz kommt, dient den Zuschauern als Stütze. Ganz nah auch deshalb, weil sich die Heimmannschaft und Fans schon mal eine Bierzeltbank teilen. Die werden vor dem Spiel extra aus einem Geräteschuppen geholt, feste Auswechselbänke gibt es nicht. Dafür danken die Heimfans den Spielern diese Nähe durch Szenenapplaus und dem einen oder anderen Heißgetränk aus der Thermoskanne.
Wer sich nichts zu trinken mitgebracht hat, der wird im Vereinsheim, dem ehemaligen "Haus für Sport und Jugend", fündig. Im ersten Stock verkauft die PSG in ihrem Clubraum Flaschenbier und Malzbier. Außerdem bietet der Raum einen tollen Blick auf das Spielfeld. Trotzdem gibt es nichts zu essen, schon gar keine Bratwurst. "Ich kann mich nicht erinnern, dass wir überhaupt mal Bratwurst bei einem Heimspiel verkauft haben. Der Aufwand hätte sich wohl nicht mehr gelohnt", sagt Jonas Brüge. "Jetzt spielen wir aber wieder höher und ich werde es im Vorstand vorschlagen", so der Fußballobmann.
Eine Baustelle abseits der Fan-Verköstigung gibt es bei PSG aber noch. Wer auf der Sporthauseite des Platzes einen Eckstoß zugesprochen bekommt, hat besser sowohl Links-, als auch Rechtsfüße im Team. Denn beide Eckfahnen stehen nur wenige Zentimeter von der Betonkante der Laufbahnbegrenzung entfernt. Wer von der falschen Seite anläuft, muss einen Schritt vor dem Schuss die kleine Treppenstufe hoch. "Ich durfte auch eine Zeit lang die Ecken treten. Es ist wirklich nicht optimal. Noch hat sich aber keine Gastmannschaft beschwert", so Brüge.
hintere Reihe: Trainer Sebastian, Markus, Frank, Batuhan, Dusty, Domenik, Co-Trainer Tim; vordere Reihe: Marlon, Devran, Devin, Ahmet, Cagdas; liegend: Dominik
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